Öffentliche Finanzierung von Forschung sichern!

17. März 2014 ‐ 13:15

Die FEST unterstützt die Petition der Plattform Wissenschaft ist Zukunft für die Aufstockung der öffentlichen Forschungsförderungsmittel. Die Zahlen beschreiben bereits deutlich, wie akut die Lage ist. Damit bleibt nicht mehr als zur Unterzeichung der Petition aufzurufen.

> ZUR PETITION

Österreich braucht Wissenschaft und Wissenschaft braucht öffentliche Finanzierung.

Die Budgetverhandlungen zwischen dem Wissenschafts- und dem Finanzministerium sind offenbar ins Stocken geraten. Bei allem Verständnis für die notwendige Budgetkonsolidierung gilt es Prioritäten zu setzen und nicht in die Austeritätsfalle zu tappen.

Die Mindestforderung von Bundesminister Mitterlehner  für die Leistungsvereinbarungsperiode von 2016 bis 2018 lautet wie folgt:

  • 1,6 Milliarden Euro, davon
  • 615 Mio. Euro Inflationsabgeltung für die Universitäten,
  • 485 Mio. Euro Studienplatzfinanzierung,
  • 62 Mio. Euro für den Fachhochschulsektor und
  • 383 Mio. Euro zur Absicherung der Forschungsfinanzierung, insbesondere für den FWF und die ÖAW.  

 

Dieser Betrag ist zwar geringer als angesichts des zunehmenden internationalen Wettbewerbs nötig wäre, damit können die Universitäten jedoch zumindest ihren Betrieb aufrechterhalten, es können verbesserte Studienbedingungen geboten werden, FWF und ÖAW erhalten eine gesicherte Mindestbasis und können mehr Mittel für die Grundlagenforschung zur Verfügung stellen.

Wir, Forschende und Lehrende an Universitäten und Fachhochschulen, an der ÖAW und in anderen außeruniversitären Einrichtungen, Studierende, Mitglieder wissenschaftlicher Gesellschaften und in forschungspolitischen Gremien Tätige, sowie weitere Unterstützende aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Kunst begrüßen und unterstützen diese unabdingbare Mindestforderung für die öffentliche Finanzierung der Wissenschaft.


Doktorat mit FH-Abschluss

13. März 2014 ‐ 18:03

Ende Oktober letzten Jahres entschied der Verwaltungsgerichtshof in einer von der ÖH unterstützten Klage eines FH-Absolventen [1][2]. Nunmehr ist klar, dass die vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung erlassenen Verordnungen über die Zulassung von FH-Studierenden zu Doktoratstudien in jedem Fall verbindlich (sprich einklagbar) sind und die Autonomie der (öffentlichen) Universitäten nicht untergraben (so bisher deren Position).
Für die FEST ist dies ein wegweisender und lang ersehnter Entscheid puncto Durchlässigkeit. Doch wirft diese eine Antwort nicht weitere Fragen auf?

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