Forderungen für eine FH-Reform

17. Oktober 2014 ‐ 11:00

Vergangene Woche haben die ÖH Bundesvertretung sowie die Vorsitzendenkonferenz der FH-Vertretungen einen umfassenden Forderungskatalog [1] hinsichtlich des FH-Sektors verabschiedet. Erfreulicherweise haben neben den Koalitionsfraktionen FEST, FLÖ, GRAS und VSSTÖ auch die Oppositionsfraktionen der AG und JUNOS die Anträge dazu mitgetragen. Auch wenn sich die einzelnen Klubs nicht in allen Punkten 100%ig einig sind, so können sie zwischen Studienart, (Aus-)Bildungsziel und Studienrecht differenzieren. Stärkere Studierendenrechte wurden jedoch einstimmig anerkannt und gefordert.

Studentischer Rechtsschutz ist eine wesentliche Säule der Studienqualität!

Für die FEST als Fraktion, die an den Fachhochschulen gegründet wurde, ist es schön zu beobachten, wie das Thematisieren von Problemfeldern und Ansprechen von Missständen seit 2009 ein Echo findet. (Was entgegen dem omnipräsenten und alles lobenden Marketing-Maschinerie der Fachhochschulen kein leichtes Unterfangen war und ist.) Deshalb freut es uns umso mehr, dass über Fraktionsgrenzen hinweg, der Handlungsbedarf im FH-Bereich anerkannt und die Forderungen mitgetragen werden.

Nach der Angleichung und damit der Stärkung der FH-Studierendenvertretungen mit dem HSG 2014 ist die Reform des Rechtsschutzes der nächste logische und auch dringliche Schritt.

[1] Antragstext zum Forderungskatalog