FEST startet in den Wahlkampf mit der Vorstellung des Spitzenkandidat*innenteams

17. April 2015 ‐ 10:25

Mit der Präsentation des Spitzenkandidat*innenteams beginnt der Wahlkampf für die Fraktion Engagierter Studierender (FEST). Das Team, bestehend aus Magdalena Goldinger (Pädagogische Hochschule), Sasan Djalali (öffentliche Universität) und Kathrin Romanowski (Fachhochschule), will in den kommenden zwei Jahren eine starke Vertretung für Studierende aller Hochschulsektoren sein. Neben allgemeiner bildungspolitischer Expertise hat die FEST in den vergangenen Jahren sehr viel Know-How und Expertise im Bereich des FH- und PH-Sektors aufgebaut.

Unser Spitzenkandidat*innen Team (v.l.n.r.) Magdalena Goldinger, Sasan Djalali und Kathrin Romanowski
Unser Spitzenkandidat*innen Team (v.l.n.r.) Magdalena Goldinger, Sasan Djalali und Kathrin Romanowski

Die vielen studienrechtlichen Baustellen im österreichischen Hochschulsystem sind der Antriebsgrund für die Arbeit in der Studierendenvertretung und der Grund für das Bestehen der FEST. Das Studium alleine füllt nicht die gesamte Zeit einer Studierenden aus. Daher steht die FEST “für ein Leben neben dem Studium”. Die alleinerziehende Mutter Magdalena Goldinger kennt dies Problem nur zu gut. “Die starren Curricula und hohen Anwesenheitsvorgaben, oft bis 21h pro Woche schränken die Zeit mit meiner Tochter oft ein. In vielen Lehrveranstaltungen ist die Anwesenheitspflicht oft nicht zielführend.”, so Goldinger. Daher müssen an Hochschulen die Bedingungen für berufstätige Studierende oder Studierende mit Kindern verbessert werden. Studierende sollen die Wahlfreiheit haben, ob sie ihr Studium in sechs oder zehn Semester absolvieren wollen. Den Hochschulen fehlt der Raum für Reflexion und um in die Breite zu schauen.

Unter dem Slogan “Unsere Hochschulen brauchen Brücken” steht die Notwendigkeit klarer gesetzlicher Regelungen für die Anrechnung von Lehrveranstaltungen und die Erhöhung der Mobilität von Studierenden. “Es ist derzeit nicht möglich ohne Studienzeitverlust vom Jus-Studium in Graz nach Wien zu wechseln. Studierenden werden hier unnötig Steine in den Weg gelegt.”, so Sasan Djalali. Der Wechsel von einer FH an eine Universität gestaltet sich oft noch schwieriger, daher muss es eine deutlich besser Zusammenarbeit zwischen den Sektoren geben.

Nicht alleine die Durchlässigkeit zwischen den Hochschulsektoren, sondern auch die unterschiedlichen Regelungen an diesen birgt Schwierigkeiten für Studierende. An den privatrechtlich geregelten FHen werden Ausbildungsverträge zwischen der Erhalterin bzw. dem Erhalter und den Studierenden geschlossen. “Diese Ausbildungsverträge sind derzeit willkürlich gestaltet und unterliegen der Gutwilligkeit der einzelnen Fachhochschulen. Oftmals enthalten diese sitten- und gesetzeswidrige Inhalte. Dagegen muss vorgegangen werden!”, so Kathrin Romanowski. Eine mögliche Lösung wäre das Überführen der studienrechtlichen Bestimmungen an Fachhochschulen in öffentliches Recht. So wären FH-Studierende jenen der öffentlichen Universitäten gleich gesetzt und können einfacher für ihre Rechte kämpfen.

Durch die Novellierung des Hochschüler*innen- und Hochschülerschaftsgesetzes wurde ein kleiner Schritt in Richtung eines gemeinsamen Hochschulsektors und mehr Mitbestimmung durch die Studierenden erreicht. “Wir freuen uns gemeinsam mit der FLÖ, der GRAS und dem VSStÖ diesen Schritt erreicht zu haben. Auch wenn gerade wir, die FEST, welche ursprünglich aus den FH-Vertretungen entstand, das Wahlergebnis durch diese Änderungen nicht abschätzen können, freuen wir uns, mehr Mitbestimmung für Studierende erreicht zu haben!”, so die Spitzenkandidatin Magdalena Goldginger. “Auch auf unserer Liste wurde auf die Durchmischung von Studierenden aus den unterschiedlichen Hochschulsektoren geachtet. Somit können wir besser auf die Bedürfnisse aller Studierenden eingehen.”, kommentiert Sasan Djalali. Abschließend Kathrins Statement zum Wahlziel: “Wir schätzen, dass wir zwischen fünf und sieben Mandate erreichen werden. Im Anschluss erobern wir die Weltherrschaft.”

Magdalena Goldinger ist 28 Jahre alt und studiert Lehramt NMS für Mathematik und Geschichte an der kirchlich pädagogischen Hochschule Wien/Krems. Als  Mutter einer 5 jährigen Tochter liegen ihr die Themen Vereinbarkeit von Familie und Studium bzw. von Beruf und Studium sehr am Herzen.

Sasan Djalali ist 26 Jahre alt und studiert Rechtswissenschaft und Politikwissenschaft an der Universität Wien. Als Student zweier Studien an der Universität und leidenschaftlicher Tänzer, Schachspieler und Wanderer, ist es ihm ein Anliegen, dass allen Studierenden die Möglichkeit gegeben wird, ein Leben neben dem Studium zu haben.

Kathrin Romanowski ist 21 Jahre alt und hat nach Abschluss ihrer Matura im Jahr 2014 mit dem Studium Green Building an der FH Campus Wien begonnen. Als Studentin im undurchschaubaren System der FHen setzt sie sich gegen die willkürlichen Entscheidungen der Studiengangsleitungen an Fachhochschulen ein.

 

Rückfragehinweis:

Fraktion Engagierter Studierender – FEST

Anja Miščević und Maximilian Golden

Wahlkampfkoordination

E-Mail:

Tel.: 0043 676 607 94 02

Web: http://www.die-fest.at


#twomoreyears – Wahlkampfauftakt und Präsentation der SpitzenkandidatInnen

1. April 2015 ‐ 8:35

Fraktion Engagierter Studierender (FEST) präsentiert die Schwerpunktsetzung zur ÖH-Wahl 2015

Hashtag, Haschtag, Hashtags – mittlererweile eines der wichtigsten Elemente des World Wide Web. Auch die FEST als parteipolitisch-unabhängige Fraktion innerhalb der ÖH nützt die sozialen Netze und dessen Trends um auf hochschulpolitische Inhalte aufmerksam zu machen. FEST-Frontfrau Anja Miscevic, MSc. dazu: „Für uns ist diese Art der Mobilisierung eine große Chance. Vor allem kostet es nichts! Ohne GeldgeberInnen oder Partei im Hintergrund finanzieren wir uns selbst. Das ist zwar oft mühsam und sehr zeitaufwändig, aber ehrliche Vertretungsarbeit aus Überzeugung ist nun mal kein Ponyhof.“

Die FEST ist eine offene unabhängige Plattform von und für Studierende. Sie ist die drittstärkste Fraktion in der ÖH Bundesvertretung und setzt sich seit mehr als sechs Jahren vor allem für Anliegen der FH, PH und Kunstuni Studierenden ein. „Alle Menschen, die sich mit den Grundsätzen und der Ausrichtung der Fraktion identifizieren können und diese auch weiterentwickeln wollen, sind herzlich willkommen mitzugestalten,“ erklärt Klubsprecherin Silke Kern, BSc.

Die FEST lädt abschließend herzlich zur Präsentation des SpitzenkandidatInnenteams und des Wahlprogramms für die ÖH-Wahlen von 19. – 21. Mai 2015 ein. Bei dieser Pressekonferenz, die ganz im Zeichen von #twomoreyears steht, werden sowohl neue als auch bekannte Gesichter der FEST ihre Schwerpunkte präsentieren.

Zeit: Freitag, 17. April 2015 um 10:00 Uhr
Ort: Café Nest, Operngasse 25, 1040 Wien.

Alle MedienvertreterInnen sind herzlich eingeladen.


Forderungen für eine FH-Reform

17. Oktober 2014 ‐ 11:00

Vergangene Woche haben die ÖH Bundesvertretung sowie die Vorsitzendenkonferenz der FH-Vertretungen einen umfassenden Forderungskatalog [1] hinsichtlich des FH-Sektors verabschiedet. Erfreulicherweise haben neben den Koalitionsfraktionen FEST, FLÖ, GRAS und VSSTÖ auch die Oppositionsfraktionen der AG und JUNOS die Anträge dazu mitgetragen. Auch wenn sich die einzelnen Klubs nicht in allen Punkten 100%ig einig sind, so können sie zwischen Studienart, (Aus-)Bildungsziel und Studienrecht differenzieren. Stärkere Studierendenrechte wurden jedoch einstimmig anerkannt und gefordert.

Studentischer Rechtsschutz ist eine wesentliche Säule der Studienqualität!

Für die FEST als Fraktion, die an den Fachhochschulen gegründet wurde, ist es schön zu beobachten, wie das Thematisieren von Problemfeldern und Ansprechen von Missständen seit 2009 ein Echo findet. (Was entgegen dem omnipräsenten und alles lobenden Marketing-Maschinerie der Fachhochschulen kein leichtes Unterfangen war und ist.) Deshalb freut es uns umso mehr, dass über Fraktionsgrenzen hinweg, der Handlungsbedarf im FH-Bereich anerkannt und die Forderungen mitgetragen werden.

Nach der Angleichung und damit der Stärkung der FH-Studierendenvertretungen mit dem HSG 2014 ist die Reform des Rechtsschutzes der nächste logische und auch dringliche Schritt.

[1] Antragstext zum Forderungskatalog


FEST gratuliert dem neugewählten Vorsitzteam!

27. Juni 2014 ‐ 16:39

Nach einem Jahr Amtsperiode fand heute in der heutigen 2. ordentlichen Sitzung der ÖH Bundesvertretung im Sommersemester 2014 die Neuwahl des Vorsitzteams statt. Die bisherige Generalsekretärin Viktoria Spielmann (GRAS) wurde mit über 80% der Stimmen zur neuen Vorsitzenden der ÖH Bundesvertretung gewählt. Ganz besonders freut sich die FEST auch über die Wahl von Bernhard Lahner (FEST) von der PH Wien zum 1. Stellvertreter. Florian Kraushofer (FLÖ) wurde zum 2. Stellvertreter gewählt, während Julia Freidl (VSStÖ) den Posten der Generalsekretärin übernimmt. Dieses Vorsitzteam der Bundesvertretung der Österreichischen HochschülerInnenschaft ist also das letzte, dass von indirekt beschickten MandatarInnen gewählt wurde.

Wir gratulieren dem neu gewähltem Vorsitzteam und wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit für die restliche Amtsperiode!


Stellungnahme zum HSG 2014

26. April 2014 ‐ 11:38

Die FEST hat in unzähligen Arbeitsstunden gemeinsam eine Stellungnahme zum neuen ÖH Gesetzt (HSG 2014) ausgearbeitet und im Rahmen des offiziellen parlamentarischen Stellungnahmenverfahrens eingebracht. Nachfolgend findet ihr eine kurze Zusammenfassung unserer Stellungnahme sowie die gesamte Stellungnahme zum Downloaden. Punkte und Textpassagen aus dieser Stellungnahmen dürfen gerne auch für eure eigenen Stellungnahmen übernommen werden. Unsere (vorrausichtlich ab Montag) sowie alle anderen Stellungnahmen findet ihr übrigens unter diesem Link. Für Rückfragen stehen wir euch gerne zur Verfügung (siehe dazu unser Kontaktformular).

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