#twomoreyears – Wahlkampfauftakt und Präsentation der SpitzenkandidatInnen

1. April 2015 ‐ 8:35

Fraktion Engagierter Studierender (FEST) präsentiert die Schwerpunktsetzung zur ÖH-Wahl 2015

Hashtag, Haschtag, Hashtags – mittlererweile eines der wichtigsten Elemente des World Wide Web. Auch die FEST als parteipolitisch-unabhängige Fraktion innerhalb der ÖH nützt die sozialen Netze und dessen Trends um auf hochschulpolitische Inhalte aufmerksam zu machen. FEST-Frontfrau Anja Miscevic, MSc. dazu: „Für uns ist diese Art der Mobilisierung eine große Chance. Vor allem kostet es nichts! Ohne GeldgeberInnen oder Partei im Hintergrund finanzieren wir uns selbst. Das ist zwar oft mühsam und sehr zeitaufwändig, aber ehrliche Vertretungsarbeit aus Überzeugung ist nun mal kein Ponyhof.“

Die FEST ist eine offene unabhängige Plattform von und für Studierende. Sie ist die drittstärkste Fraktion in der ÖH Bundesvertretung und setzt sich seit mehr als sechs Jahren vor allem für Anliegen der FH, PH und Kunstuni Studierenden ein. „Alle Menschen, die sich mit den Grundsätzen und der Ausrichtung der Fraktion identifizieren können und diese auch weiterentwickeln wollen, sind herzlich willkommen mitzugestalten,“ erklärt Klubsprecherin Silke Kern, BSc.

Die FEST lädt abschließend herzlich zur Präsentation des SpitzenkandidatInnenteams und des Wahlprogramms für die ÖH-Wahlen von 19. – 21. Mai 2015 ein. Bei dieser Pressekonferenz, die ganz im Zeichen von #twomoreyears steht, werden sowohl neue als auch bekannte Gesichter der FEST ihre Schwerpunkte präsentieren.

Zeit: Freitag, 17. April 2015 um 10:00 Uhr
Ort: Café Nest, Operngasse 25, 1040 Wien.

Alle MedienvertreterInnen sind herzlich eingeladen.


8.März – weil Feminismus immer noch notwendig ist!

8. März 2015 ‐ 11:04

Das ist ja ein Männerberuf, ist das nicht schwer? -Wie oft habe ich diese Frage schon gehört. Leider wirkt sie vor allem bei jungen Mädchen abschreckend, obwohl ihnen die Materie Spaß machen würde. Deshalb: mehr Selbstbestimmung bei der Studienwahl! – Silke Kern (FEST)

silke 8. maerz


Geschlechterrollen beeinflussen uns von Geburt an. Schon im Kindesalter werden wir in binäre Gruppen „Männlein“ und „Weiblein“ eingeteilt und in die Rollen, die das jeweilige Geschlecht gesellschaftlich mit sich trägt, hineingedrängt.
Es ist wichtig Gender-Mainstreaming nachzugehen um über diese Rollen und ihre Konsequenzen zu reflektieren und an Lösungen zu arbeiten um Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts völlig aus der Welt zu schaffen – in jedem Ort des Alltags und dadurch auch in der Lehre an Hochschulen. – Katia Ledoux (FEST)

katia 8. maerz


Auch an Hochschulen findet Diskriminierung statt. Sei es wegen des Geschlechts, sexueller Orientierung, Religion oder sonstigem. Dafür darf es keinen Platz geben. Es sollten an allen Hochschulen Abteilungen für Gleichbehandlungs-Angelegenheiten eingerichtet werden. – Elisabeth Kohlmaier (FEST)

eli 8. maerz


In einer von Männern dominierten Gesellschaft machen Frauen viele Erfahrungen, welche Männer nie erleben werden. Daher ist es umso wichtiger, dass Studentinnen, im Hinblick auf ihr weiteres Berufsleben, die Möglichkeit haben von Frauen gezielt gefördert und unterstützt zu werden und aus erster Hand von diesen Erfahrungen zu hören und zu lernen. – Michelle Leitgeb (FEST)

michelle 8. maerz


Frauenförderung setzt sich zum Ziel Frauen zu ermutigen sich für etwas zu engagieren, das ihnen von der Gesellschaft nicht zugeschrieben wird. Deshalb ist es notwendig auch an Hochschulen diese zu betreiben. Ein Schritt in diese Richtung ist eine Quotenregelung in allen Hochschul-Gremien, damit Frauen sich endlich stark machen können. – Anja Miscevic (FEST)

anja 8. maerz


Forderungen für eine FH-Reform

17. Oktober 2014 ‐ 11:00

Vergangene Woche haben die ÖH Bundesvertretung sowie die Vorsitzendenkonferenz der FH-Vertretungen einen umfassenden Forderungskatalog [1] hinsichtlich des FH-Sektors verabschiedet. Erfreulicherweise haben neben den Koalitionsfraktionen FEST, FLÖ, GRAS und VSSTÖ auch die Oppositionsfraktionen der AG und JUNOS die Anträge dazu mitgetragen. Auch wenn sich die einzelnen Klubs nicht in allen Punkten 100%ig einig sind, so können sie zwischen Studienart, (Aus-)Bildungsziel und Studienrecht differenzieren. Stärkere Studierendenrechte wurden jedoch einstimmig anerkannt und gefordert.

Studentischer Rechtsschutz ist eine wesentliche Säule der Studienqualität!

Für die FEST als Fraktion, die an den Fachhochschulen gegründet wurde, ist es schön zu beobachten, wie das Thematisieren von Problemfeldern und Ansprechen von Missständen seit 2009 ein Echo findet. (Was entgegen dem omnipräsenten und alles lobenden Marketing-Maschinerie der Fachhochschulen kein leichtes Unterfangen war und ist.) Deshalb freut es uns umso mehr, dass über Fraktionsgrenzen hinweg, der Handlungsbedarf im FH-Bereich anerkannt und die Forderungen mitgetragen werden.

Nach der Angleichung und damit der Stärkung der FH-Studierendenvertretungen mit dem HSG 2014 ist die Reform des Rechtsschutzes der nächste logische und auch dringliche Schritt.

[1] Antragstext zum Forderungskatalog


Der K(r)ampf um mehr Geld – Unis gegen FHs

21. August 2014 ‐ 10:14

Wenn es ums Geld geht, wird der Ton gerne mal rauer. So auch wenn es darum geht, den Hochschulen mehr Geld zu geben; Stichwort Hochschul-Ausbau. Leider sind wir in Österreich weit davon entfernt, die Hochschulen und damit Studienplätze auszubauen, werden zusätzliche Mittel doch primär zum Erhalt des Status Quo benötigt – Instandhaltung der Infrastruktur und dezent steigende Personalkosten.

„Hochschulen“ stimmt nicht ganz. Gemeint sind öffentliche Universitäten und Fachhochschul-Einrichtungen. Jene tertiären Bildungseinrichtungen, welche dem BMWFW unterstehen – also aufsichtsrechtlich und finanziell.

Stimmt auch nicht. Denn während einerseits gilt, „Die Universitäten sind vom Bund zu finanzieren.“ (§12 Abs 1, erster Satz, UG 2002) existiert zur Finanzierung von Fachhochschul-Studiengänge keinerlei Verpflichtung des Bundes. Auch wenn der Präsident der Fachhochschul-Konferenz Helmut Holzinger das behauptet [1]. Tatsächlich fehlt im Fachhochschul-Studiengesetz jegliche Aussage hinsichtlich der Finanzierung. Einzig die Kostenbeteiligung durch Studierende ist geregelt, durch die optionale (!) Einhebung von Studienbeiträgen sowie sonstige individuell anfallende Kosten außerhalb des Regelstudienbetriebes.

Die anfängliche Idee, die Wirtschaft, welche ja direkt von der praxisnahen Ausbildung profitiert und auch inhaltlich gerne die Richtung vorgibt, zu beteiligen, ist 20 Jahre nach Start der ersten FH-Studiengänge als gescheitert zu betrachten. Statt Public-Private-Partnerships entstanden durch Initiativen und Beteiligungen von Bundesländern und Gemeinden mehrheitlich Public-Public-Partnerships. Neben diesen zahlreichen Gebietskörperschaften stehen auch Körperschaften öffentliche Rechts wie Wirtschaftskammern oder ArbeiterInnen-Kammern mehrfach hinter Fachhochschulen. Der Rechnungshof beurteilte bereits 2010: „Die Finanzierung der Fachhochschul-Studiengänge erfolgte überwiegend aus öffentlichen Mitteln (Bund, Länder und Gemeinden). Die ursprünglich geplante Mitfinanzierung seitens der Wirtschaft unterblieb weitgehend.“ [2]

Halten wir fest: Für den Bund, die Regierung besteht eine Finanzierungsverpflichtung für öffentliche Universitäten, nicht jedoch für Fachhochschulen (eigentlich FH-Studiengänge). Dennoch erdreistet sich die Fachhochschul-Konferenz, einen Teil des Uni-Kuchens für sich zu beanspruchen [3]. Statt gemeinsam mit der Uniko für ausfinanzierte Hochschulen (Stichwort 2% BIP) einzutreten, zelebriert die FHK den Wettbewerb. Der liegt dem FH-Sektor allerdings auch zu Grunde.

Zwei Jahrzehnte nach Gründung des österreichischen Fachhochschul-Sektors müssen dessen Rahmenbedingungen grundlegend neu bewertet werden. Die Entwicklung weicht deutlich von der ursprünglichen Intention ab und auch die Pläne einzelner Fachhochschulen bzw. der Fachhochschul-Konferenz deuten ein weiteres Abdriften an (Stichwort FH-Doktorat). Eine Reform des FHStG ist für die FEST unabdingbar. Der anfänglich eher unbedeutende Mangel der klaren Aufgabendefinition bzw. -trennung für Fachhochschulen und Universitäten ist zum großen, wenn nicht sogar essenziellen Problem angewachsen. Dieses gilt es aufzugreifen und zu behandeln. Die FEST wird dies auch weiterhin thematisieren und auf Lösungen drängen.

[1] Fachhochschulausbau: „Kernaufgabe des Bundes“
[2] Bericht zum Fachhochschulwesen 2010
[3] FHK: Fachhochschulen müssen bei Uni-Milliarde stärker berücksichtigt werden


FEST gratuliert dem neugewählten Vorsitzteam!

27. Juni 2014 ‐ 16:39

Nach einem Jahr Amtsperiode fand heute in der heutigen 2. ordentlichen Sitzung der ÖH Bundesvertretung im Sommersemester 2014 die Neuwahl des Vorsitzteams statt. Die bisherige Generalsekretärin Viktoria Spielmann (GRAS) wurde mit über 80% der Stimmen zur neuen Vorsitzenden der ÖH Bundesvertretung gewählt. Ganz besonders freut sich die FEST auch über die Wahl von Bernhard Lahner (FEST) von der PH Wien zum 1. Stellvertreter. Florian Kraushofer (FLÖ) wurde zum 2. Stellvertreter gewählt, während Julia Freidl (VSStÖ) den Posten der Generalsekretärin übernimmt. Dieses Vorsitzteam der Bundesvertretung der Österreichischen HochschülerInnenschaft ist also das letzte, dass von indirekt beschickten MandatarInnen gewählt wurde.

Wir gratulieren dem neu gewähltem Vorsitzteam und wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit für die restliche Amtsperiode!